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Tuesday Reads #28

Es geht um die Freihafen-Elbbrücke, die Bebauung des Bahndamms an der Sternschanze, das Bahrenfelder Carré, Ersatzflächen für Oberbillwerder, Betongold, Barrierefreiheit und Vieles mehr…

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst.

 

Bildungshaus soll Bühne für Bürger werden

„Der niederländische Architekt Aat Vos stellte seine Vision vom „Dritten Ort“ im Norderstedter Kulturausschuss im Rathaus vor.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

 

Wo Hamburgs Zukunft geplant wird

„Im CityScienceLab in der HafenCity Universität finden Wissenschaftler an großen „Touchtischen“ digital und interaktiv Lösungen für die Stadtplanung. Die Datenbasis, auf die sie zurückgreifen, ist gewaltig.“ Hier entlang zum Artikel im Hamburger Abendblatt.

 

Freihafen-Elbbrücke Hamburg

„Die 300 Meter langen Norderelbbrücken sind ein Wahrzeichen von Hamburg. Sie markieren das Ende des seeschifftiefen Hafens der Stadt. Doch der Freihafen-Elbbrücke, dem ältesten Bauwerk des Ensembles, droht der Abbruch. Dabei wäre gerade sie besonders sinnvoll zu erhalten.“ Ein Artikel in der Bauwelt.

 

Steht die Freihafen-Elbbrücke vor dem Abriss?

„Für Historiker und Denkmalschützer ist die 1926 errichtete Freihafen-Elbbrücke zwischen Kleinem Grasbrook und HafenCity ein Wahrzeichen technischer Baukultur. Die Hamburg Port Authority erwägt nun, das sanierungsbedürftige Denkmal abzureißen.“ Weiterlesen im ZEIT Newsletter Elbvertiefung.

 

Mit glänzender Fassade

„Gruner+Jahr will 2021 in die HafenCity ziehen. Das Haus wird kleiner sein als das bisherige am Baumwall. Es zeigt, wie sich der Verlag seine Zukunft vorstellt.“ Ein Artikel bei ZEIT Online.

 

Musikklubs statt Grünfläche? Anwohner sehen mögliche Bebauung des Bahndamms an der Sternschanze weiter kritisch

„Beinahe gebetsmühlenartig wurde der Satz immer wieder bemüht. „Das Verfahren ist ergebnisoffen.“ Bemüht von Johannes Gerdelmann, dem Dezernenten für Wirtschaft, Bauen und Umwelt des Bezirks Altona. Bemüht von Margit Bonacker, der Geschäftsführerin der mit der Moderation des Beteiligungsverfahrens beauftragten konsalt GmbH. Bemüht auf der ersten Veranstaltung des Beteiligungsverfahrens zur möglichen Bebauung des Bahndamms entlang der Straße Sternschanze in der vergangenen Woche.“ Weiterlesen im Elbe Wochenblatt.

 

Rund 300 Mietwohnungen Bahrenfelder Carré: Hochbau geht los

„Noch in diesem Jahr startet der Hochbau für das Neubaugebiet Bahrenfelder Carré an der Von-Sauer-Straße. Die Zechbau aus Bremen wird als Generalunternehmer dort knapp 300 freifinanzierte und geförderte Mietwohnungen (ein bis fünf Zimmer) plus Einzelhandel realisieren. Laut Investor CG Gruppe soll das Vorhaben bis Februar 2021 fertig sein.“ Ein Artikel in der MOPO.

 

Adolf Weber und Behrendt bauen 130 Wohnungen in Hamburg

„Die Hamburger Immobilienunternehmen Adolf-Weber-Gruppe und Behrendt Gruppe entwickeln in Hamburg-Schnelsen etwa 130 Wohneinheiten sowie Gewerbeflächen. Geplant ist auf dem 6.700 qm großen Grundstück ein aus mehreren Gebäuden bestehender Wohnkomplex, der zudem im Erdgeschoss über Gewerbeflächen verfügt. Insgesamt haben die Gebäude eine Fläche von knapp 10.000 qm.“ Weiterlesen auf der Webseite der Immobilien Zeitung.

 

Für neues Wohnquartier: Hamburg siedelt Landwirte um

„In Mecklenburg-Vorpommern hat die Hansestadt Land als Ersatz für den geplanten Stadtteil Oberbillwerder in Bergedorf erworben.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

 

Mentale Hürden

„Ein Hamburger Architekt erklärt, warum sich das Building Information Modeling, kurz BIM, nur langsam durchsetzt.“ Hier klicken und das Interview in der Süddeutschen Zeitung lesen.

 

Sylt rettet sich selbst

„Sylt gilt für viele als Traumurlaubsort. Die „Ur-Einwohner“ Sylts ziehen weg, weil die Insel zu teuer wird – gleichzeitig gibt es Vereine, die genau da verhindern wollen. Sie wollen Geisterdörfer auf Sylt wieder zum Leben erwecken.“ Ein Beitrag im WDR.

 

Bezahlbares Wohnen im Turm? Ausgeschlossen!

„Welche Entwicklung nimmt das Wiederaufleben des Wohnens im Hochhaus? Wird es nur noch Hybride geben? Und könnte der Turm eine Lösung für bezahlbares Wohnen sein? Investoren geben dem vertikalen Wohnen eine gute Zukunftsprognose, weil die Flächen immer knapper werden. Sie sind sich aber sicher: Hochhausbau verlangt teure Lösungen, die kein bezahlbares Wohnen zulassen.“ Ein Artikel in der Immobilien Zeitung.

 

„Wir brauchen mehr Hochhäuser“

„Der international gefragte deutsche Architekt Ole Scheeren findet, dass Hochhäuser schön sein können und das Miteinander der Bewohner verbessern. Ernsthaft?“ Ein Interview bei Spiegel Online.

 

Die Raumwandlerin 

„Kennern war der Name der Architektin schon länger ein Begriff. Nun ist Ester Bruzkus mit dem „Best of Interior“-Preis ausgezeichnet worden.“ Hier entlang zum Artikel in der Süddeutschen Zeitung.

 

Gestalter unter Druck

„Seit 1989 hat sich die Zahl der Baumeister in Deutschland fast verdoppelt. Der Wettbewerb wird härter.“ Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung.

 

Sechs Quadratmeter sind genug

„Wenn Architekten winzige Häuser entwerfen, ist das nicht nur eine Platzfrage. Die Tiny-House-Bewegung will auch eine gesellschaftliche Diskussion anregen über Bedürfnisse und neue Wohnformen.“ Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung.

 

„Die Gentrifizierung bin ich“ – Wie ein ehemaliger Hausbesetzer der Gentrifizierung assistiert

„Aus dem Hausbesetzer ist ein Hausbesitzer geworden: Thomas Haemmerli erzählt in dem Film „Die Gentrifizierung bin ich“ seine Geschichte – und leistet damit einen unterhaltsamen und kontroversen Beitrag zur aktuellen Diskussion über Wohnraum.“ Hier entlang zum Film im Bayrischen Rundfunk.

 

Betongold – Unser Haus vor dem Ausverkauf

„Berlin, Prenzlauer Berg: Seit dem Verkauf des Hauses an eine Immobilienfirma leben die Mieter in Ungewissheit. Bleiben? Gehen? Sich wehren? Unsere Autorin Sarah Stern erlebt diesen Wandel der „Wohnung als Ware“ hautnah mit.“ Ein Feature im WDR.

 

Wie die Politik die Wohnungsnot verschleppt

„Mietwohnungen fehlen, Immobilien werden unerschwinglich. Welche Fehler in der Wohnungspolitik über Jahre gemacht wurden und warum auch die aktuellen Impulse der GroKo nur Symptome lindern.“ Eine Analyse im Spiegel Podcast. Hier entlang.

 

Barrierefreiheit – „Wir brauchen so strenge Gesetze wie beim Brandschutz“

Die Privatwirtschaft müsse stärker verpflichtet werden, barrierefrei zu bauen, findet der Inklusions-Aktivist Raul Krauthausen. Es gehe um ein Grundrecht auf Teilhabe für Rollstuhlfahrer, ältere Menschen und Familien mit Kinderwagen, die auf Barrierefreiheit angewiesen seien.“ Ein Gespräch im Deutschlandfunk.