Tuesday Reads

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Tuesday Reads Ausgabe 22

In der vergangenen Woche drehte sich alles um den neuen Fernbahnhof Altona, ein Hochhaus in Finkenwerder, bezahlbares Wohnen, eine gescheiterte Mietpreisbremse, die Forderung nach weniger sozialem Wohnungsbau, hässliche Häuser und Vieles mehr…

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst.

 

Hochhaus am Elbufer geplant

„Der Projektentwickler Magna plant in Hamburg in direkter Wasserlage im Stadtteil Finkenwerder ein 50 Meter hohes Gebäude mit 15 Etagen und Wahrzeichen-Charakter.“ Mehr Informationen finden Sie im polis Magazin.

 

Magna plant Hochhaus am Elbufer

„Im etwas abgelegenen Hamburger Stadtteil Finkenwerder plant Magna Real Estate, mit einem Investitionsvolumen von 92 Mio. Euro eine 15-geschossige Wohn- und Gewerbeimmobilie zu bauen. Dafür soll die frühere Verwaltung der Deutschen Werft weichen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

 

Große Pläne: 100-Millionen-Investition auf Finkenwerder

„Ehemaliges Werft-Verwaltungsgebäude wird abgerissen. Neubau bis 2022 geplant. Hotel und Wohnungen sind eine Option.“ Hier entlang zum Artikel im Hamburger Abendblatt.

 

Gericht stoppt Verlegung des Bahnhofs Altona

„Die Deutsche Bahn muss eine juristische Niederlage hinnehmen: Der neue Fernbahnhof in Diebsteich kann erst einmal nicht gebaut werden. Das hat das Oberverwaltungsgericht in Hamburg entschieden.“ Ein Artikel des NDR.

 

Bleibt der Bahnhof Altona in Altona?

Zumindest ist die Verlegung des Bahnhofs nach Diebsteich vorerst gestoppt. Das Oberverwaltungsgericht Hamburg hat gestern einem Eilantrag des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) und der Bürgerinitiative Prellbock stattgegeben.“ Hier entlang zum Bericht im ZEIT Newsletter Elbvertiefung.

 

Gericht stoppt Altona 21

„Der Verkehrsclub Deutschland ist mit einem Eilantrag gegen die Verlegung des Altonaer Bahnhofs an den Diebsteich erfolgreich.“ Ein Artikel in der taz.

 

Neubau in Altona – weit mehr als ein Bahnhof

„Warum der Stopp der Planung am Diebsteich Hamburgs Stadtentwicklung zurückwirft.“ Ein Artikel von Insa Gall im Hamburger Abendblatt.

 

Gericht stoppt vorerst Neubau des Bahnhofs Altona

„In Hamburg herrscht Platzmangel, der Bahnhof Altona soll für Neubauprojekte nach Norden verlegt werden. Doch bereits die Planung wird sich verzögern.“ Hier geht’s weiter zum Artikel bei ZEIT Online.

 

Architekten-Wettbewerb für Desy-Besucherzentrum

„SPD-Bundestagsabgeordnete besuchen Forschungseinrichtung in Bahrenfeld.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

 

Siegerentwurf für Stuhlrohrquartier steht fest

„Im Streit um den Bau des Stuhlrohrquartiers in Bergedorf ist eine Entscheidung gefallen. Nachdem eine Bürgerinitiative kleinere Häuser und eine weniger dichte Bebauung durchgesetzt hatte, wurde am Samstagabend der Siegerentwurf eines erneuten Architekten-Wettbewerbs gekürt.“ Hier entlang zum Artikel im NDR.

 

Wie in Hamburg 8-Euro-Wohnungen entstehen

„Bezahlbar, aber ohne staatliche Zuschüsse: Unter dieser Vorgabe startet in Hamburg ein Bauprojekt. Für die Wohnungen soll eine Nettokaltmiete von nur acht Euro pro Quadratmeter fällig werden. Wie lässt sich das umsetzen?“ Ein Artikel bei Spiegel Online.

 

Unbedingt bezahlbar

„Wohnen für acht Euro pro Quadratmeter? Ein Modellprojekt der Stadt soll das ermöglichen. Dazu müssen die Politiker Härte zeigen.“ Ein Kommentar von Christoph Twickel bei ZEIT Online.

 

Wenn Sie mehr über das Acht-Euro-Projekt erfahren möchten, klicken Sie hier, um auf den erläuternden Artikel bei DA zu gelangen.

 

Schlagabtausch zur Wohnungspolitik in der Bürgerschaft

„Opposition und Regierungsfraktionen haben sich am Mittwoch in der Hamburgischen Bürgerschaft einen Schlagabtausch zur Wohnungspolitik des rot-grünen Senats geliefert. Während SPD und Grüne die Mietpreisbremse und das Wohnraumschutzgesetz als wirksame Maßnahmen für die Schaffung bezahlbaren Wohnraums lobten, verwies die Opposition auf die nach wie vor angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt.“ Hier entlang zum Artikel im Hamburger Abendblatt.

 

Wohnen in der Innenstadt – gefragt, aber teuer

„Die Hansestadt ist in den vergangenen Jahren vor allem in der Innenstadt gewachsen. „Wohnen in der City ist gefragt, aber auch teuer“, sagt Jens Grelle, Vorstandsvorsitzender der LBS Bausparkasse Schleswig-Holstein-Hamburg, bei der Vorstellung einer Studie zum innerstädtischen Wohnen.“ Ein Artikel von Steffen Preißler im Hamburger Abendblatt.

 

Hamburger Innenstadt als Wohnraum immer beliebter

„Die Hamburger Innenstadt wird als Wohnort immer beliebter. Laut einer Untersuchnung der LBS Bausparkasse stieg die Zahl der Bewohner in den Jahren von 2000 bis 2016 um 31 Prozent. Derzeit leben etwa 18.300 Hamburgerinnen und Hamburger in der Altstadt, der Neustadt und der Hafencity.“ Ein Artikel beim NDR.

 

Die Tricks der Vermieter

„Drei Viertel aller vom Hamburger Mieterverein geprüften Mieterhöhungen enthielten Fehler. Mitunter denken sich die Vermieter kuriose Begründungen aus.“ Ein Artikel in der taz.

 

Die neue U-4-Strecke in der HafenCity kann eröffnet werden

Der Abschnitt von der Station HafenCity Universität bis zu den Elbbrücken wird viel günstiger als geplant – und planmäßig fertig.“ Hier entlang zum Artikel im Hamburger Abendblatt.

 

U-4-Haltestelle Elbbrücken 33 Millionen Euro günstiger

Anders als die S-Bahn-Station soll der neue U-Bahn-Halt planmäßig eröffnen. Im Video: Fahren Sie im Zeitraffer in den Bahnhof.“ Hier gelangen Sie zum Artikel und Video im Hamburger Abendblatt.

 

Die bald im Schatten leben

„Leila Hansen wird in ihrer Wohnung bald kaum noch Licht haben, weil ein Investor ein fünfstöckiges Haus in ihren Innenhof quetscht. Ihre Geschichte wirft die grundlegende Frage auf, wie wir künftig in Städten leben: Wie eng ist zu eng?“ Ein Artikel bei Spiegel Online.

 

Bahrenfelder Forsthaus: Pläne für Wohnungsbau

„Bahrenfelder sind eingeladen, die Entwürfe von fünf Architekturbüros und Landschaftsplanern anzusehen und zu beurteilen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

 

Immobilien Regierungsberater fällen vernichtendes Urteil über Wohnungspolitik

„Regierungsberater haben ein vernichtendes Urteil über die Wohnungspolitik des Bundes gefällt. Sowohl die Mietpreisbremse als auch der soziale Wohnungsbau würden nicht viel gegen Mietwahnsinn und Wohnungsnot helfen, teilte der Wissenschaftliche Beirat des Wirtschaftsministeriums bei der Vorstellung eines neuen Gutachtens in Berlin mit.“ Ein Artikel von Laura Weissmüller in der Süddeutschen Zeitung.

 

“Man kann nicht für jeden Bedürftigen eine Sozialwohnung schaffen”

„Weniger sozialer Wohnungsbau, Stopp der Mietpreisbremse: Diese umstrittenen Vorschläge eines wissenschaftlichen Expertengremiums hat der Ökonom Friedrich Breyer mit ausgearbeitet. Er sagte im Dlf, die Instrumente seien nicht wirksam, sondern verschärften das Problem der Wohnungsnot sogar noch.“ Hier entlang zum Gespräch im Deutschlandfunk.

 

Regierungsberater fordern weniger sozialen Wohnungsbau

„Die Mietpreisbremse ersatzlos streichen, den sozialen Wohnungsbau zurückfahren: Gutachter der Bundesregierung empfehlen einen drastischen Kurswechsel in der Wohnpolitik.“ Hier entlang zum Artikel bei ZEIT Online.

 

Die weichgezeichnete Wohlfühlblase

„Detox-Säfte und Granola-Müsli statt Schrippen mit Discounter-Aufschnitt, Co-Working-Spaces statt Berliner Eckkneipen: Die rasante Umrüstung der Innenstädte in liebliche Konsum-Heilquellen verdrängt alles andere, meint Autorin Katharina Teutsch.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

 

Gemeinschaftlich oder neoliberal – wie wollen wir leben?

„Erstaunlich, wie bei der Lösung der Wohnfrage immer noch an die Kraft des Marktes geglaubt wird. Das muss sich ändern! Ein klug und nachhaltig konstruierter sozialer Wohnungsbau kann dabei helfen.“ Ein Kommentar von Laura Weißmüller in der Süddeutschen Zeitung.

 

Gedanken übers Gedenken

„Ob monumentale Einheits-Wippe oder die Bebauung am Checkpoint Charlie – laut FAZ liegt die deutsche Gedenk-Kultur im Argen. Die Süddeutsche spaziert durchs “unendlich schöne” Wörlitzer Gartenreich und klagt über Versäumnisse und verpasste Chancen.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk Kultur.

 

Luxusstraßenköter

„Arno Brandlhuber ist einer der spannendsten Architekten Deutschlands. Das zeigt ein Besuch in seinem Haus in Berlin-Wedding, das die DIN-Norm erfüllt, aber Gattungen sprengt.“ Ein Artikel von Laura Weissmüller in der Süddeutschen Zeitung.

 

Viele bauen hässliche Häuser, das ist fatal

„Fertighäuser sind praktisch und günstig – aber sind sie auch schön? Obwohl Menschen ästhetische Vielfalt brauchen, wohnen wir immer banaler, sagt der Architekturphilosoph Christian Illies.“ Ein Interview bei Spiegel Online.

 

“Größer ist nicht unbedingt besser”

„Alle zwei Jahre werden die interessantesten Hochhäuser der Welt gekürt. 2018 steht keines davon in Europa. Architekt Peter Cachola Schmal erklärt, woran das liegt – und wie die Zukunft der Wolkenkratzer aussieht.“ Ein Interview in der Süddeutschen Zeitung.

 

Neue Städte braucht die Welt: Zieht doch in die Mall!

„Arbeit wird durch Digitalisierung grundlegend verändert – und mit ihr die Stadt, die traditionell um das Arbeiten herumgebaut wurde. Werden wir in Zukunft überhaupt noch in Bürotürmen und in Malls einkaufen?“ Ein Artikel von Niklas Maak in der FAZ Plus.