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Tuesday Reads Ausgabe 19

Es geht um die HALLO: Festspiele, Wohnen, Urban Gardening, Kultur in Quartieren, den Denkmalschutz und Vieles mehr…

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst.

 

Hafencity-Kuratorin zieht nach einem Jahr Bilanz

„Ellen Blumenstein will die Hafencity verändern. Seit einem Jahr ist sie als Stadtkuratorin der Hafencity im Amt. Ihre Aufgabe ist, das neue Quartier, das manchmal den Ruf hat, eine seelenlose Wüste aus Wohnwürfeln zu sein, mit Leben und vor allem mit Kultur zu füllen.“ Hier entlang zum Artikel beim NDR.

 

Eröffnung der Haltestelle Elbbrücken verzögert sich

„Das sind keine guten Nachrichten für die S-Bahn-Kunden: Nach Abendblatt-Informationen kann die neue S-Bahnhaltestelle Elbbrücken nicht wie geplant Ende 2018 eröffnet werden.“ Ein Beitrag im Hamburger Abendblatt.

 

Architektenwettbewerb für Baakenhafen entschieden

„Auf dem Baufeld 96 sind 61 Miet- und Eigentumswohnungen geplant, die von Baugemeinschaften errichtet werden.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

 

Denkmalschutz für den 80er-Tempel – Galleria ist „architektonisch herausragend“

“Tausende Hamburger gehen jeden Tag an der schlichten Fassade der „Galleria“ an den Großen Bleichen vorbei. Doch für Experten ist die eher kleine Passage ein „architektonisch herausragendes und stadtgeschichtlich bedeutendes“ Gebäude. Obwohl erst 35 Jahre alt, wurde die Galleria nun unter Denkmalschutz gestellt.“ Ein Artikel in der MOPO.

 

“Hallo: Festspiele” in Hamburg – Der Fluss als Gestaltungsraum

“In Hamburg kommt man teilweise gar nicht erst ans Wasser, um es zu nutzen”, sagten Dorothee Halbrock und Dagmar Pelger von den “Hallo: Festspielen” in Hamburg im Dlf. Mit Performances und Musik soll das Festival auf dieses Problem aufmerksam machen – und für mehr öffentlichen Zugang zum Wasser werben.“ Dorothee Halbrock und Dagmar Pelger im Corsogespräch mit Mike Herbstreuth im Deutschlandfunk.

 

Wie kann Wasser wieder “zum öffentlichen Raum” werden?

“Komm, wir gehen schwimmen – in Hammerbrook!”, sagen Hamburger ungefähr nie. Der bei alliierten Luftangriffen im Zweiten Weltkrieg nahezu völlig zerstörte Stadtteil ist heute geprägt von Industrie und Gewerbe, wirkt grau und ungemütlich.“ Ein Gespräch mit Dorothee Halbrock im ZEIT Newsletter Elbvertiefung.

 

Wie der Senat heute für bezahlbaren Wohnraum kämpft

„In den 20er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts setzte die Stadt auf Wiederkaufsrechte, um Bodenspekulation zu erschweren. Der aktuelle Senat kämpft mit mehreren Instrumenten für bezahlbaren Wohnraum. Das Abendblatt stellt die wichtigsten vor.“ Hier geht’s zum Artikel.

 

Bauen an Hauptstraßen: Ist das die Lösung für Hamburgs Wohnungsnot?

„Hamburgs Kampf gegen die Wohnungsnot hat begonnen! Seit Monaten tüfteln Senat und Bezirke am sogenannten Magistralen-Konzept, Zehntausende neue Wohnungen sollen an Hauptstraßen entstehen. Den Anfang macht jetzt der Bezirk Altona. Dort gibt’s was aufs Dach!“ Ein Artikel auf focus.de.

 

Was passiert am Sand? Birgit Stöver (CDU) hakt nach

„Vor mehr als einem Jahr ist die Entscheidung für die Gestaltung der Westbebauung am Sand in Harburg gefallen: Für mehr als 30 Millionen Euro soll die Hamburger AVW Wohnungen für Senioren bauen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

 

Im Klimaschutz geht nichts ohne die Städte

„Ob München oder Addis Abeba: Städte sind der Schlüssel im Kampf gegen den Klimawandel. Doch die Kommunen brauchen mehr Unterstützung.“ Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung.

 

Wohnen auf Rädern

„Die Not ist so groß, dass Architekten mit Minihäusern experimentieren. Vivian Alterauge hat mit Freund und Kind in so einem Tiny House zur Probe gelebt.“ Ein Erfahrungsbericht bei ZEIT Online.

 

Förderung von Wohneigentum – Diskussion um das Baukindergeld

„Das Baukindergeld kommt – das hat die Große Koalition beschlossen. Aber der Zuschuss für junge Familien mit Kindern ist umstritten, weil nur eine bestimmte Gruppe davon profitiert. Kritiker bemängeln außerdem, dass die Förderung die grundlegenden Probleme auf dem Wohnungsmarkt nicht löst.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk.

 

Warum die Immobilienpreise in Kleinstädten wieder steigen

„Lange gab es bei Umzügen nur eine Richtung: vom Dorf in die Stadt. Jetzt dreht sich der Trend allmählich. Dazu dürfte auch das Baukindergeld beitragen.“ Ein Artikel im Handelsblatt.

 

Sozialer Wohnungsbau – Mieterbund fordert längere Sozialbindung

„Höhere Fördervolumen im Mietwohnungsbau, Tilgungsverzichte gegenüber Investoren und längere Sozialbindungsfristen – all das seien wichtige Instrumente, um in Deutschland den sozialen Wohnungsbau wieder anzukurbeln, sagt Silke Gottschalk vom Mieterbund NRW.“ Ein Interview im Deutschlandfunk Kultur.

 

Urban Gardening – “Garden to go” statt Gartenkultur?

Die Villengärten der Renaissance, die französischen Barockparks – alles Ausdruck der jeweils aktuellen Weltanschauung. Hier verschmolzen Philosophie, Architektur und Botanik zu neuen Kunstformen. Wie passt Urban Gardening in diese Traditionen?“ Ein Beitrag von Hans von Trotha im Deutschlandfunk Kultur.

 

Frischluftinseln: Vom Schrebergarten zum Urban Gardening

„Vor über 200 Jahren wurde der erste Kleingartenverein in Deutschland gegründet: in Schleswig-Holstein, in Kappeln bei Flensburg. Damals stand noch die reine Versorgung mit Nahrungsmitteln im Vordergrund. 1814 verpachtete Pastor Schröder hier 24 Gartenparzellen und legte erstmals Nutzungsbedingungen in den „Conditionen“ fest. Der Namenspatron der Schreberbewegung, Daniel Gottlob Moritz Schreber, hat damals noch nichts mit dem Thema zu tun (damals war er gerade sechs Jahre alt). Heute heißt der Verein KGV Kappeln.“ Hier entlang zum Artikel bei huffingtonpost.

 

Wohnungssuche – Rechte und Pflichten von Immobilienmaklern

„Wer eine Wohnung kaufen will oder zur Miete sucht, der hat es häufig mit Immobilienmaklern zu tun. Diese haben in der Regel viele Fragen: Und bei einigen Fragen der Makler dürfen Interessenten sogar lügen.“ Ein Beitrag im Deutschlandfunk von Daniela Siebert.