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Tuesday Reads Ausgabe 17

Es geht um Dachgärten wie in New York, Fassaden aus dem 3D-Drucker, den City-Hof und die Unesco, scheinbar harmlose Barrieren im öffentlichen Raum, Christoph Ingenhoven und das Bauen in Deutschland, das Mietshäuser-Syndikat und Vieles mehr…

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst.

 

Hamburger Straße – Dieses Einkaufszentrum ist ein Schlachtschiff aus Beton

„Vor 50 Jahren wurde der Grundstein für Europas größten Konsum-Koloss gelegt. Ein Projekt, das ein ganzes Stadtviertel verschlang.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

 

Backstein: So sieht der Neubau am UKE aus

„Düsseldorfer Architekten gewinnen Wettbewerb. Das UKE lässt mit einem Hamburger Traditions-Stein bauen.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

 

Die SPD Mitte möchte Dachgärten wie in New York

„Die Dächer von Wohnhäusern im Bezirk Mitte sollen künftig als Erholungs- und Grünflächen genutzt werden. Das wünscht sich zumindest die SPD in der Bezirksversammlung Mitte. Es soll nun eine Studie in Auftrag gegeben werden, um die „Potenziale der Dachnutzung“ zu ermitteln.“ Abendblatt-Redakteur Ulrich Gaßdorf erläutert das Vorhaben.

 

Platz da!

„Seit Jahren soll in der HafenCity eine weiterführende Schule entstehen. Nun plant die Stadt, einen Teil des Grundstücks für Wohnungsbau zu nutzen. Das regt die Eltern mächtig auf.“ Ein Artikel von Christoph Twickel bei ZEIT Online.

 

Hamburg – Weiterleben in einer Trümmerwüste

„Im August 1943 wirkt Hamburg wie eine sterbende Stadt. 900.000 Menschen haben sie verlassen.“ Teil 14 der Gomorrha-Serie im Hamburger Abendblatt.

 

Das neue Bauen

„In den 60er- und 70er-Jahren veränderte ein gewaltiger Bau-Boom das Bild Hamburgs radikal mit hochmoderner Architektur.“ Ein kurzer Text im Hamburger Abendblatt.

 

City-Hof: Unesco schickt Experten

„Vor geplantem Abriss – Komitee prüft Folgen für Weltkulturerbe Kontorhausviertel.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

 

City-Hof: Jetzt kommt die Unesco zu Besuch

„Abriss der City-Hochhäuser könnte Weltkulturerbe gefährden.“ Ein Beitrag in der ZEIT Serie Elbvertiefung.

 

„Die Mönckebergstraße muss attraktiver werden“

„Handelsverbands-Chefin Brigitte Nolte sorgt sich um Shopping-Stadt Hamburg. Innenstadt und HafenCity sollen besser verbunden werden.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

 

Der Hamburger Stadtteil Dulsberg als Modell

„Die Stadt hat Fritz Schumacher, dem legendären Oberbaudirektor, manches Denkmal gesetzt. Nun kommt ein weiteres in Buchform dazu: Der Dölling und Galitz Verlag widmet sich in einem neuen Werk einem oft übersehenen und im Krieg schwer zerstörten Vorzeigestadtteil: Dulsberg.“ Matthias Iken stellt das Buch im Hamburger Abendblatt vor.

 

Landkreis Harburg – Wohnungsbau in Harburg nimmt Fahrt auf

„Die Kommunale Wohnungsbaugesellschaft für den Landkreis Harburg (KWG) hat jetzt 120 Aufträge für neue Wohnungen im Landkreis Harburg vergeben. Weitere 180 sind geplant, davon sollen allein 70 im Neubaugebiet Norderbülte in Winsen entstehen.“ Hier entlang zum Artikel im Hamburger Abendblatt.

 

Schluss mit der Politik für Investoren

„Der rot-grüne Hamburger Senat verlängert die Bindungsfrist für Sozialwohnungen um fünf Jahre. Für Sozial-Neubauten gilt ab jetzt, dass sie 20 Jahre lang als Sozialwohnungen erhalten bleiben, bevor sie auf den freien Mietmarkt kommen. Die Wohnungen der städtischen Wohnungsgesellschaft Saga sollen künftig 30 Jahre lang der Sozialbindung unterliegen.“ Ein Artikel von Katharina Schipkowski in der taz.

 

Sozialwohnungen länger günstig

„Hamburgs Mieter konnten sich in dieser Woche gleich zwei Mal freuen: Die SAGA wird ihre Mieten innerhalb von drei Jahren höchstens um fünf Prozent steigen lassen. Und Sozialwohnungen bleiben länger günstig: Der Senat verlängert die Sozialbindung von 15 auf 20 Jahre.“ Ein Kommentar von Reinhard Postelt im NDR.

 

Im Quartier Ochsenzoll geht’s endlich voran

„Schon lange warten die Bürger im Quartier rund um den Ochsenzoll darauf, dass alle Baustellen endlich erledigt sind. Der Kreisverkehr und die Audi-Wichert-Großbaustelle sind Geschichte. Jetzt bringt ein Investor endlich die Überplanung der ehemaligen Ladenzeile an der Ecke Stockflethweg und Langenhorner Chaussee voran.“ Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

 

Wohneigentum: Preise im Norden und Osten steigen weiter

„Im zweiten Quartal 2018 haben die Immobilienpreise in Hamburg, Hannover, Berlin und Dresden angezogen – wenn auch mit unterschiedlicher Dynamik. Welche Besonderheiten sich daraus für die Finanzierung ergeben, erklärt Frank Lösche, Spezialist für Baufinanzierung bei Dr. Klein in Hamburg bei cash-online.de.“

 

Wohnungsnot Dichte ist nicht das Problem, sondern die Lösung

„Das Nachverdichten von Städten muss nichts Schlechtes sein. Man kann mehr Wohnraum schaffen – und zugleich attraktive Lebenswelten.“ Ein Kommentar von Gerhard Matzig in der Süddeutschen Zeitung.

 

Barrieren: „Bitte gehen Sie weiter!“

„Steinpoller in windgeschützten Ecken oder scharfkantige Gitter über Lüftungsschächten – solche Baumaßnahmen im öffentlichen Raum senden eine brutale Botschaft: Hau ab hier! Der Fotograf Julius-Christian Schreiner hat in Hamburg, Paris und London die scheinbar harmlosen Barrieren wie Skulpturen fotografiert.“ Ein Artikel von Nicola Meier bei ZEIT Online.

 

Umdeutung des öffentlichen Raums

„Im Rahmen der 150-Jahr-Feier der TU München zeigt der Lehrstuhl für Bildende Kunst Werke rund um das Stammgelände der Hochschule. Mit Skulpturen, Installationen oder Ausstellungen in parkenden Autos soll der Einfluss auf die Stadt spielerisch sichtbar gemacht werden.“ Ein Beitrag von Andi Hörmann im Deutschlandfunk.

 

Theaterbauten aus der Nachkriegszeit – Zweiter Frühling nach der Sanierung

„Viele Theaterhäuser Deutschlands stammen aus der Nachkriegszeit, ein großer Teil ist massiv renovierungsbedürftig. Der Architekt Detlef Junkers ist auf ihre Sanierung spezialisiert – und betont den kulturellen und historischen Wert der Bauten.“ Der Hamburger Architekt Detlef Junkers im Gespräch mit Susanne Burkhardt im Deutschlandfunk Kultur.

 

Star-Architekt Ingenhoven-„Das versuchen Sie mal in Berlin“

„Internationale Städte ziehen Bauprojekte durch, Deutschland bekommt neue Bahnhöfe oder Flughäfen kaum fertig. Ein typisch deutsches Problem, sagt Architekt Christoph Ingenhoven.“ Hier entlang zum Interview im ZDF.

 

Fassade aus dem 3D-Drucker – Wie Architekten mit additiven Verfahren bauen

„Sonnen- und Schallschutz, Belüftung, Dämmung: Die Fassade eines Bauwerks erfüllt neben der Repräsentation wichtige Funktionen. Architekten an der TU München wollen sie nun einfacher, schneller und nachhaltiger herstellen – mit Hilfe von 3D-Druck und Strukturen, die sie sich von Wasser abgeschaut haben.“ Ein Beitrag von Bernd Schlupeck für den Deutschlandfunk.

 

Moderne Architektur in Singapur

„In der Stadt der vielen Verbote werden Architekten kaum Grenzen gesetzt: Spektakuläre Gebäude, die in Deutschland fast undenkbar wären, sind prägend für das Stadtbild Singapurs. Auch deutsche Architekten haben hier eindrucksvolle Bauten verwirklicht.“ Ein Bericht im heute journal im ZDF.

 

Frust im Traumhaus

„Endlich erfüllt sich der heißersehnte Wohntraum – doch das Glück mag sich nicht einstellen. Die eigene Immobilie birgt viele Risikofaktoren. Was tun?“ Ein Artikel von Stefanie von Wietersheim in der FAZ.

 

Das Mietshäuser Syndikat – Veto-Recht zum Kampf gegen Wohnungsspekulanten

„Immer mehr Menschen können sich die Miete nicht mehr leisten und werden verdrängt. Das Mietshäuser Syndikat kann ein Mittel gegen Immobilienspekulation sein, wie jetzt wieder ein Beispiel in Berlin zeigt.“ Ein Beitrag von Wolf-Sören Treusch im Deutschlandfunk Kultur.

 

„Das Thema Wohnen scheint nicht einmal den zuständigen Minister zu interessieren“

„400.000 neue Wohnungen müssten jedes Jahr neu gebaut werden – etwa ein Viertel davon Sozialwohnungen. Das Problem ist bekannt, es passiert aber nichts. Warum eigentlich? Wir haben darüber mit Volker Eichener, Professor für Politikwissenschaften mit den Schwerpunkten Wohnungsmarkt und sozialer Wohnungsbau gesprochen.“ Ein Beitrag bei Deutschlandfunk Nova.

 

Bauen fürs Bauhaus: Roundtable mit den Museumsarchitekten José Zabala, Heike Hanada und Volker Staab

„Wir bringen die drei Architekten der Museumsbauten an den Standorten Dessau, Berlin und Weimar an einen Tisch.“ Ein Artikel im monopol Magazin.

 

Deutsche und dänische Wohnpolitik im Vergleich – Ghettopolitik oder Soziale Stadt?

„Auf die Wende folgte für den Ost-Berliner Bezirk Marzahn der soziale Niedergang. Im dänischen Gellerupparken herrscht seit den 80ern hohe Arbeitslosigkeit. Zwei soziale Brennpunkte – zwei unterschiedliche politische Strategien, die Lage zu lösen.“ Ein Feature von Jane Tversted und Martin Zähringer im Deutschlandfunk Kultur.