Tuesday Reads

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Die Hoffnung stirbt zuletzt: Die Debatte um die City-Höfe geht weiter, die Gemeinsamkeit von Fassaden und Hautporen, Rem Koolhaas im Interview, die Städte der Zukunft und Vieles mehr…

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst.

 

City-Hof-Initiative erhebt Vorwurf der Befangenheit

Ein Mitarbeiter der Hamburger Kulturbehörde gehört auch dem das die Unesco beratenden Gremium Icomos an. Friederike Ulrich berichtet im Hamburger Abendblatt.

 

Geplanter Abriss der City-Hochhäuser – Neuer Diskussionsbedarf

Der Internationale Denkmalrat sieht den geplanten Abriss der 50er-Jahre-Hochhäuser kritisch: Er beeinflusse das Umfeld des Welterbes Kontorhausviertel negativ. Ein Artikel in der TAZ.

 

Unesco-Berater warnen vor Abriss der City-Hof-Hochhäuser

Gebäude seien wichtiger Teil von Umgebung des Weltkulturerbes. Behörde: Titel nicht in Gefahr. Denkmalverein fordert Planungsstopp. Hier geht es zum Artikel im Hamburger Abendblatt.

 

Wohnungen statt Flüchtlingsheime in Klein Borstel

In Klein Borstel gibt es neue Diskussionen über eine Grünfläche, die eigentlich nie bebaut werden sollte. Ein Artikel im Hamburger Abendblatt. Wie genau das neue Quartier aussehen soll, erfahren Sie hier.

 

Studierendenwerk will 650 neue Wohnungen bauen

Um angesichts der angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt den steigenden Bedarf an günstigen Studentenwohnungen decken zu können, will das Studierendenwerk Hamburg bis 2020 rund 100 Millionen Euro investieren. Ein Artikel im Hamburger Abendblatt.

 

Neuer Bahnhof Altona beschäftigt EU-Kommission

Die Grundstücksvergabe für den Neubau des Fernbahnhofs Altona war womöglich rechtswidrig. Auf Antrag eines Hamburger Bürgers läuft bei der EU-Kommission ein Beschwerde-Verfahren. Ein Beitrag beim NDR.

 

Neue Debatte über Vergabeverfahren zum neuen Bahnhof Altona

Die EU-Kommission prüft eine Beschwerde, nach der die Vergabe des Geländes für das neue Bahnhofsgebäude in Altona womöglich rechtswidrig war. Bis es ein Ergebnis gibt, kann einige Zeit vergehen. Die Welt berichtet darüber.

 

Hamburg reißt erstes City-Parkhaus für Wohnungen ab

Die Parkhäuser in der Innenstadt sind die einzige Möglichkeit, Autos für mehrere Stunden in der City abzustellen. Jetzt könnte ihre Zahl nach Informationen des Abendblatts aber schrumpfen. Als Erstes soll an der Neuen Gröningerstraße nahe der Hauptkirche St. Katharinen ein in den 60er-Jahren errichtetes Parkhaus mit 546 Stellplätzen abgerissen werden. Ein Artikel von Ulrich Gaßdorf für das Hamburger Abendblatt.

 

Zuerst ein Dach über dem Kopf

Bevor Obdachlose in Deutschland eine Wohnung bekommen, müssen sie ein komplexes System aus Notunterkünften und Übergangsheimen durchlaufen. Daran scheitern die meisten. Ein neuer Ansatz verspricht mehr Erfolg: Housing First. Das Enorm Magazin stellt das Projekt vor.

 

Ein Plattenbau unter Denkmalschutz

Quadratisch, praktisch, gut? An der „Platte“ scheiden sich die Geister. Die einen würden niemals einziehen, für andere gibt es nichts Besseres. Ein Gebäude in Brandenburg erfährt nun ganz besondere Beachtung. Hier geht es zum Artikel in der FAZ.

 

Der neue Berliner Häuserkampf

Wie viele Metropolen plagen die Bundeshauptstadt fehlende Wohnungen und steigende Mieten. Der Senat greift zu ungewöhnlichen Mitteln – manche erinnert das schon an Planwirtschaft. Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung.

 

Der Architekturkritiker Niklas Maak

Er gilt als einer der profiliertesten Architekturkritiker Deutschlands und als Verfechter einer neuen kollektiven Wohnutopie, die mehr an den Bedürfnissen der Bewohner und den aktuellen Problemfeldern der Stadt ausgerichtet ist, als am Quadratmeterfetischismus der Bauindustrie. Wir haben bereits das Buch „Wohnkomplex“ auf DA. vorgestellt. Deutschlandfunk-Redakteurin Tanja Runow spricht mit Niklas Maak über seinen Werdegang, prägende Songs und neue Wohnformen. Hier entlang.

 

Wohnungsbau für die Massen : Aus dem Großstadt-Dschungel in die Dschungel-Großstadt

Mit Gebäuden wie dem „Interlace“ von Ole Scheeren stellen Architekten den Massenwohnungsbau auf den Kopf. So könnte die Zukunft der Stadt aussehen. Ulf Meyer berichtet in der FAZ.

 

Vorbild Hautporen – Fassaden, die sich selbst regulieren

Viele Bürogebäude setzen auf doppelverglaste Fassaden. Das gibt viel Licht, benötigt aber auch viel Energie. Denn durch die Scheiben entsteht Hitze, die reguliert werden muss. Architekten der TU München haben ein Lüftungssystem entwickelt, bei dem sich Gebäude selbst regulieren. Vorbild ist der Mensch. Ein Beitrag im Deutschlandfunk.

 

“Der Diktatur der Marktwirtschaft unterworfen”

Rem Koolhaas zählt zu den bedeutendsten Architekten unserer Zeit. Der 73-Jährige schimpft auf den Kapitalismus und die Stadtplaner – und erklärt, warum es ihm bei der Arbeit nicht um Schönheit geht. Ein Interview im SZ Magazin.

 

Immobile Homes

The state of Utah has about three million people, and a third of them live in one valley—surrounded on three sides by 7,000 foot mountains, and to the north by a great big salty lake. The valley is home to the state capital, Salt Lake City, and a bunch of other small cities and towns that, over time, have grown together, into one big mass. Ein Beitrag auf 99% Invisible.