Tuesday Reads

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In dieser Ausgabe geht es um den Hansaplatz, hässliche Luxuswohnungen, das Holsten-Areal, ein neues Quartier in Harburg, Graffiti als Kunstrichtung, Poetry Slams im öffentlichen Raum und Vieles mehr.

Jeden Dienstag wird das aktuelle Geschehen der vergangenen Woche rund um Architektur und Stadt in unseren Tuesday Reads zusammengefasst.

 

Gute Kurvenlage

Klaus-Michael Kühne hat sein Hotel Fontenay an der Alster eröffnet. Es ist geschwungen wie eine Welle und das teuerste der Stadt. Aber lässt sich darin auch gut übernachten? Zeit-Redakteur Merten Worthmann hat sich im Luxus-Hotel umgesehen und berichtet darüber.

 

Ist der Hansaplatz in St. Georg noch zu retten?

Der Hansaplatz steht seit Jahren immer wieder im Fokus der Stadt. Als Treffpunkt sozialer Randgruppen wurde der Platz 2011 saniert, im Januar 2012 beschloss der Hamburger Senat die “Verordnung über das Verbot der Kontaktaufnahme zu Personen zur Vereinbarung entgeltlicher sexueller Dienstleistungen im Sperrgebiet”. Seitdem sollten sich Dinge ändern, besagte Randgruppen verschwinden, doch der Hansaplatz ist hartnäckig. Einen aktuellen Stand der Dinge erläutert Abendblatt-Redakteur Ulrich Gaßdorf. Hier entlang.

 

Neue Pläne für das Neuländer Quarrée

In Harburg, auf der Brachfläche an der Hannoverschen Straße, zwischen der Chemikalienfirma Brenntag und der Neuländer Straße soll das neue Neuländer Quarrée Quartier entstehen. Der Investor Christoph Gröner (CG Gruppe) stellte das überarbeitete Konzept für das mischgenutzte Quartier vor. Mehr dazu im Hamburger Abendblatt.

 

Hamburg erweitert Mieterschutz

Mit der bislang größten sozialen Erhaltungsverordnung sollen 64.000 Mieter*innen vor Mietpreissprüngen und Wohnungsumwandlungen geschützt werden. Ein Artikel in der taz.

 

Neues Wohnquartier in Lokstedt

Bereits seit dem 1. Dezember 2017 ist das neu errichtete Wohnquartier “Süderfeld Park” in Lokstedt bezugsfertig, über 90 Prozent der Wohnungen sind mittlerweile vermietet. Ein kleiner Einblick von Margarita Ilieva bei den Eimsbütteler Nachrichten.

 

Neuer Ärger um Holsten-Areal: Stadt verzichtet auf Fläche

Zehn Prozent des Geländes waren für Schulen oder Sportanlagen vorgesehen, doch der Bezirk meldet weniger Bedarf an. Hier geht es zum Artikel im Hamburger Abendblatt.

 

„Jeder Investor kann ein guter Mensch sein“

In Hamburg soll der 235 Meter hohe Elbtower ein Gegengewicht zur Elbphilharmonie bilden. Der Star-Architekt David Chipperfield spricht im Interview über die segensreiche Rolle von Stadtplanern, das Geschäftsmodell seines Studios und den Gott Geld. Hier entlang.

 

U5: Warum Jungfernstieg und Siemersplatz wegfallen könnten

Aktuell befindet sich der Streckenverlauf in der Planung. Dabei gibt es am Jungfernstieg einen größeren baulichen Aufwand, weshalb nun von der Planung das Auslassen der Haltestelle in Erwägung gezogen wird. Ein Artikel von Louisa Rascher im Hamburger Abendblatt.

 

Neue Studie: Wer in Hamburg arm ist, muss mehr Lärm ertragen

Sie haben viel befahrene Straßen oft direkt vor ihrer Haustür: Menschen mit geringerem Einkommen und junge Leute sind in Hamburg deutlich häufiger von belastendem Verkehrslärm betroffen als Ältere und Wohlhabendere. Hier geht es zum Artikel im Hamburger Abendblatt.

 

Die pendeln sich ein

Ein Jahr lang suchten sie vergeblich in Hamburg nach einer Wohnung für ihre fünfköpfige Familie. Dann trafen Anna Bartel und Samuel Enslin eine radikale Entscheidung. Ein Beitrag von Christoph Twickel für die Zeit.

 

“Die Mietpreisbremse müsste erheblich verschärft werden”

Am Samstag vor zwei Wochen wurde in Berlin unter dem Motto “Gemeinsam gegen Mietenwahnsinn” demonstriert. Wenn man Mieten absichern wolle, dann müssten bestehende Mietverhältnisse vor krassen Steigerungen geschützt werden, fordert der Humangeograph Daniel Mullis. Ein Interview mit Katrin Heise für den Deutschlandfunk Kultur.

 

Architektur in der Krise:  Leben im Aktenordner

Warum müssen neue Luxuswohnungen so hässlich sein? Die Antwort liegt im Grund und Boden. Die Architekturwelt stellt deshalb eine viel grundsätzlichere Frage. Niklas Maak sucht nach Antworten.

 

Dichter der Straße – Die Slam-Poetry

Heutzutage sind Poetry Slams in fast allen Großstädten Europas als Unterhaltungs-Veranstaltung an der Tagesordnung. Sie finden nicht nur in Bars und Clubs statt, sondern auch als Events in U-Bahnen oder Boxringen. Ein Beitrag von Roderich Fabian für radioWissen auf Bayern 2.

 

Graffiti – Kunst aus der Dose

Es bleibt künstlerisch: Graffiti, das war Ende der 1960er noch wie ein Gebrülltes: Ja, wir sind auch da! Bunt, grell, groß und für seine Macher immer gefährlich. Was Jugendliche in anonymen Großstädten erfanden, ist heute eine gefeierte Kunstrichtung. Hier geht’s zum Podcast.